Laut Wahlamt sind die Volksabstimmungen am Quorum gescheitert.
Abstimmung…
#1 (Wohnbauförderung): 38,0%
#2 (Ausverkauf der Heimat): 38,0%
#3 (DD – Großprojkte, Pöder): 37,8%
#4 (Direkte Demokratie, Lausch und Co.): 38,1%
#5 (Flughafen): 38,2%
Aber knapp war’s, Baby.
Aufgrund der Beteiligung und aufgrund des Versprechens von SVP-Obi Theiner (ff-Interview) sollte das vielleicht doch nicht das Ende der Direkten Demokratie in Südtirol für die nächsten 20 Jahre sein.
Ein dermaßen knappes Scheitern dürfte noch Hoffnung geben.
Was sofort ins Auge fällt: Der Großteil der Bezirke hat die 40-Prozent-Hürde erreicht. Bozen hat die gesamte Geschichte runtergezogen (ca. 25%).
Die Gescheiterten werden jetzt natürlich SVP und Athesia die Schuld in die Schuhe schieben, vielleicht sogar der RAI, die um 20h00 angeblich von „25% Wahlbeteiligung“ gesprochen hat.
Update/Nachtrag [02h15]: Einen sehr interessanten Kommentar von Valentino Liberto zur Rolle der Italiener gibt es auf seinem Blog zu lesen. Ich werde vielleicht morgen etwas später noch ein bisschen mehr auf Reaktionen und PMs eingehen.
Am Sonntag, 25. Oktober gibt’s also die Volksabstimmungen, die ersten landesweiten in Südtirol. Sie sollen der Beginn einer neuen „Ära“ der Bürgerbeteiligung sein.
Dieser Beitrag ist lange genug in der Pipeline steckengeblieben, und das hat einen Grund: Ich weiß nicht so recht, was ich von den Referenda halten soll. So sehr ich den Enthusiasmus von Promotor Stephan Lausch schätze, aber ein paar Dinge machen mir dann doch Bauchschmerzen.
Einseitig
Die Initiative zur Direkten Demokratie informiert einseitig und pickt sich nur die positiven Seiten der Direkten Demokratie heraus. Wie etwa: Wir können die Politiker besser kontrollieren. Die Politiker können Wahlversprechen nicht mehr brechen. Das Volk entscheidet.
Das mag praktisch für die eigenen Anliegen sein, aber mir fehlt fast völlig eine Auseinandersetzung mit Problemen, die die Direkte Demokratie bringen kann: Sie ist teuer. Sie verlangsamt möglicherweise Entscheidungsprozesse. Die fehlende Tradition für diese Staatsform in Südtirol.
Lausch und Co. riskieren mit der wenig kritischen Auseinandersetzung bzgl. der Direkten Demokratie und der womöglich überstürzten Volksabstimmung übernächsten Sonntag, dass sie für ewige Zeiten verbrannt sein wird. Was schade wäre, denn an sich fände ich mehr Bürgerbeteiligung einen guten Ansatz.
Abhängig
Eine Volksabstimmung hat sehr viel mit Meinungsmache zu tun. Warum? Weil der Bürger in vielen Fällen nicht der nötige Insider für eine allumfassende persönliche Meinungsbildung ist. Er kann es auch gar nicht sein.
Das heißt dann natürlich, dass das Ergebnis einer Abstimmung sehr stark von Mobilmachung in den Tagen und Wochen vor dem Wahltermin abhängig ist. Verschiedene Gruppierungen werden mit Parolen (ja, genau: Populismus) versuchen müssen, die Stimmung in die für sie günstige Richtung zu drehen.
In Südtirol kommt noch dazu, dass wir nicht wirklich eine ausgewogene Medienlandschaft haben, die eigentlich notwendig wäre. Ausgewogene Information vor einem Referendum scheint schwerlich möglich. Halten die großen Medien ein Thema klein, wird es gleich weniger Beteiligung geben.
Entmündigt
Die Sache mit dem Populismus hat lange schon begonnen. Als Luis Durnwalder verkündet hatte, nicht zum Referendum zu gehen – was sein gutes Recht ist (also: das Rausposaunen und das Nichthingehen) – wurden gleich wieder oppositionelle Stimmen laut, die dem LH „Entmündigung“ des Volkes vorwarfen.
Meine Frage an der Stelle: Wenn sich der Bürger durch so was entmündigen lässt, wie begründet er dann, mündig genug für die Abstimmung zu sein?
Unausgegoren
Von den fünf Gesetzesvorschlägen finde ich alleinig #4 „Ausbau zur Direkten Demokratie“ ordentlich ausgearbeitet. Alles andere scheint mir noch in der Gärungsphase stecken geblieben oder zu reißerisch formuliert zu sein („Ausverkauf der Heimat“). Wozu sollte ich dazu meine Stimme abgeben? Und: Inwiefern jemand „ungeschickt“ genug sein kann, hinzugehen und mit NEIN zu voten, ist mir schleierhaft.
So what?
Ich weiß nicht, aber irgendwie scheint man hier gerade eine Chance für die Zukunft – den Einbau von Elementen der Direkten Demokratie – zu verspielen. Als Bürger sollte man sich die Sache durch den Kopf gehen lassen und nur über die Punkte abstimmen, bei denen man überzeugt ist, kompetent genug zu sein, um den Sachverhalt ausreichend bewerten zu können.
(Aus dem Kuriositätenkabinett)
In Schweden dürfen Nicht-EU-Ausländer (!) – und nur die (!!!) – gewisse Waren duty-free (ohne Mehrwertssteuer, wen’s interessiert) einkaufen.
Zum Glück sind wir Südtiroler und Südtirol ist ja bekanntlich nicht Italien
15h00
Guten Nachmittag, heute mal was Neues: Der FC Südtirol spielt gegen Crociati Noceto.
Die Aufstellungen
FC Südtirol: #1 Zomer #2 Brugger #3 Artuso #4 Bacher #5 Kiem #6Cascone #7 Campo #8 Fink #9 Albanese #10 Scavone #11 Fischnaller
Crociati Noceto: #1 Mondini #2 Tagliavini #3 Addona #4 Castagnetti #5 Paoletti #6 Coppola #7 Magnani #8 Donzella #9 Pietranera #10 Miftah #11 Mora
15h07
Die ersten Minuten lassen nichts Gutes vermuten. Lascher Sommerkick.
15h08
Tor 1:0 FC Südtirol, Fink Kaum gesagt, straft mich #8 Hannes Fink mit einem schönen Lupfer von halblinks.
15h11
Jetzt ist auch etwas Struktur im Spiel zu sehen. Der FCS mit einem klaren 4-4-2 mit den zentralen Bacher und Scavone, den Flügelspielern Campo und Fink sowie den Stürmern Albanese und Fischnaller.
15h18
Da sonst nichts passiert: Die Gäste spielen in gelb-blauen Leibchen. Ich vermute mal, die haben ebenso Bezug auf die Farben der Stadt Parma (Provinzhauptstadt von Noceto) wie die des FC Südtirol mit den Farben Südtirols.
15h27
Stürmer #9 Pietranera hat einst 7 Mal in der Serie A gespielt. Dass es nicht mehr Spiele waren, erklären seine technischen Schwächen bei der Ballannahme.
15h30
Baby. #6 Cascone wird von #10 Miftah niedergestreckt und steht erst nach einer Minute mit Schmerzen im Kreuz wieder auf. Ekelhaft, wie die Prominenz unter mir flucht. Das ist einer der Gründe, warum ich ungern ins Stadion gehe.
15h36
Na also, geht doch. #8 Donzella streckt #11 Fischnaller per Ellebogen in vollem Lauf um. Gestenreich versucht er noch, sich gegen den Platzverweis zu wehren. Keine Chance. Die Konsequenz, nachdem schon vor ein paar Minuten ein anderer Noceti-Mann unangenehm aufgefallen war.
15h40
Der anschließende Freistoß: #6 Cascone zwingt den gegnerischen Torwart per Kopf zu einer Olli-Kahn-Gedenkflugeinlage. Große Show. Und das in Liga vier.
15h43
Calcio italiano. Ein Weiß-Roter liegt am Boden, fünf Gäste belagern den Schiri. Wenig italienisch allerdings, dass tatsächlich einer gelbverwarnt wird.
15h45
Juhu, Halbzeit! Eine spielerisch schwache Begegnung, die nur besser werden kann. Viele Fehler, kaum Spielfluss. Wenigstens ein paar gelungene Aktionen für die Hausherren, Crociati brachte schlicht und ergreifend nichts zustande.
Viel besser schon, wenn ich die Forst-Bier-Werbung im Hintergrund höre… (dann mal los)
15h57
Unter den Klängen von AC/DC kommen die Spieler wieder raus. Das heißt, alle bis auf #7 Magnani, der gegen #17 Guareschi ausgetauscht wird, und #11 Mora, für den #15 La Cagnina reinkommt. Beide Wechsel bei den Gästen, die das auch bitter nötig haben. Keiner der Ausgetauschten hat irgend einen Akzent nach vorne setzen können. Der Gäste-Sturm bislang nicht mal ein laues Lüftchen.
16h00
Vorbildlich: Präsident Baumgartner kommt mit zwei Flaschen Wasser wieder auf die Tribüne. Wozu macht Forst eigentlich Werbung, wenn selbst der Chef des FC Südtirol an so einem heißen Tag lieber Wasser inhaliert?
16h02
Tor 2:0 FC Südtirol, #9 Thomas Albanese. Der bislang völlig wirkungslose Albanese versetzt einen völlig neben sich stehenden Verteidiger Paoletti mit einem einfachen Haken und schlenzt den Ball unhaltbar ins lange Eck. Paoletti damit an beiden Gegentoren direkt mitschuldig.
16h05
#8 Fink bekommt den Ball in den Magen und krümmt sich vor Schmerzen. Völlig unnötig, dass in Sekundenschnelle ca. 15 Spieler auf einem Haufen ranggeln.
16h09
Wechsel beim FC Südtirol: #8 Fink raus, #16 Martinez rein. Damit ein bisschen Südamerika-Flair im Spiel. Fink geht nach der Aktion von vorhin noch immer leicht gebückt. Scheint trotzdem ein rein taktischer Wechsel zu sein, Martinez nimmt sofort Finks rechte Außenposition ein.
Was mir schon vor zwei Wochen aufgefallen ist: #7 Campo spielt immer vor der Haupttribüne. Erste Hälfte auf rechts, zweite auf links. Der gegenüberliegende Flügelspieler (heute Fink, Martinez) immer vor der spärlich besetzten Gegentribüne. Spielt Campo um einen neuen Vertrag?
16h11
Wenn Südtirol noch ein paar Minuten so weiterspielt, dann prophezeihe ich ein baldiges 3:0. Die Verteidigung von Crociati zeigt Auflösungserscheinungen bei jeder etwas schneller gespielten Staffette. Es muss mit dem Teufel zugehen, wenn man das Spiel noch aus der Hand gibt.
16h15
Krasse Szene: #10 Miftah hört mitten in einer Aktion einfach auf zu spielen und verlässt das Feld. #16 Pin muss rein. Ohne ein Urteil abgeben zu wollen, aber nach Verletzungen (Zerrung) sah mir das eben nicht aus. Miftah ging auch noch normalen Schrittes raus.
16h31
Ich verlasse dann mal eine Viertelstunde vor Spielschluss das Stadion. Die Arbeit wartet. Das Spiel ist entschieden und in den letzten 10-20 Minuten elendst verflacht.
Auf Nachfrage der Zis Klartext-Redaktion habe ich kürzlich versucht, ein kurzes Statement zu meinem „Heimatbegriff“ abzugeben. Mit folgendem Ergebnis:
Heimat, ein schwieriger Begriff. In der Heimat fühle ich mich in den Bergen, dort, wo alpenländische Musik gespielt wird, das Herz-Jesu-Feuer ins Tal leuchtet, wo ich ganz einfach die Gesichter der Leute kenne. Da bin ich zu Hause, auch wenn die Sehnsucht nach dem Zauber der Fremde immer wiederkehrt. Ohne den Schutz der Berge habe ich es draußen aber noch nie lange ausgehalten.
Es ist nicht einfach, „Heimat“ in drei Zeilen zu beschreiben, besonders nicht, wenn man ein so ambivalentes Verhältnis zur „Heimat“ hat wie ich. Ich versuche mal, das zu erläutern.
„Heimat“ beschreibt ja nicht nur einen Ort, sondern auch die Tradition, das kulturelle Umfeld, in dem man aufgewachsen ist, das jemanden geprägt hat. Das kann, muss aber nicht zwingend das Heimatland sein.
Mein Statement bezieht „Heimat“ sehr stark auf das Bergland Südtirol, also auf einen Ort.
In einer Arbeitsgruppe in Florenz hat unserer fünfköpfigen Bande der Gruppenleiter einst die Frage gestellt, was wir denn von unserem Zuhause vermissen würden. Der Ecuadorianer hat geantwortet, seinen Bruder, die Japanerin, das Essen, der Amerikaner, McDonalds (allen Ernstes), die Belgierin, ihren Freund, und ich, die Berge. Das hat für Erstaunen gesorgt, und ich habe das nicht mal bewusst gesagt, sondern weil mir die kleinen Hügel da drunten nach ein paar Wochen schon nicht mehr steil genug waren, weil ich das Behütende der heimatlichen Berglandschaft wohl vermisst habe. Das ist mir damals erstmals klar geworden.
Und trotzdem, ich bin immer wieder froh, wenn ich zwischendurch für ein paar Tage hinaus darf, wo kein Berg steht, sondern die Weite, sei es das Meer oder einfach nur die seelenlose Ebene, zumindest wirkt sie so auf mich.
Die Kultur habe ich in zwei Punkten angesprochen.
1tens: die alpenländische Musik. Ich meine damit keineswegs die heute so verbreitete volkstümliche Musik à la Kastelruther Spatzen, der ich die Berechtigung nicht absprechen will, die für mich aber nichts Identitätsstiftendes hat, sondern einen seelenloser Mix verschiedener Musikstile versinnbildlicht, rein der Unterhaltung dienend. Nein, ich meine tatsächlich die von Hand gespielten bzw. gesungenen Volkslieder. Das ist die Musik, mit der ich ursprünglich aufgewachsen bin. Ich habe meinen musikalischen „Horizont“ mittlerweile um verschiedenste (sogar elektronische) Richtungen erweitert, trotzdem, immer wenn ich diese Musik höre (oder mache), weiß ich, ich bin daheim. Die perfekte Symbiose ist für mich, wie schon einmal zum Ausdruck gebracht, Hubert von Goiserns kreierter Stil. Das Verknüpfen von alpenländischer Volksmusik mit internationalem Rock, Rap und Funk.
2tens: das Herz-Jesu-Feuer. Das soll symbolisch für so manchen lieb gewordenen Brauch stehen. Herz-Jesu-Feuer deswegen, weil es für mich der schönste von allen ist. Ich bin kein Verfechter davon, jeden Südtiroler Brauch gut finden zu müssen, um ein Heimatliebender zu sein. Vielmehr picke ich mir die heraus, die ich mag.
In einem dritten Punkt steht „[…] wo ich ganz einfach die Gesichter der Leute kenne.“ Das lasse ich mal so dahingestellt. Hier bin ich aufgewachsen, hier kenne ich die Menschen, hier habe ich die meisten Freunde. Hier kann in ich meiner Muttersprache sprechen. Ich zähle auch das dazu, wenn ich beschreiben will, wann ich „Heimat“ spüre.
So, ich hoffe, der content ist somit ein bisschen klarer geworden.
Das Leben steckt voller Überraschungen.
Da wurstelt man zu früher Morgenstunde einen wenig motivierten und motivierenden Text ins Netz und 24 Stunden später steht dieser Eintrag an 12ter Position bei den Blogs des Tages.
Kann es sein, dass ich gestern doch etwas Außergewöhnliches verpasst habe und meine Einschätzung des Umzuges von Innsbruck – nichts Besonderes passiert, was Leute und Medien interessieren könnte – daneben lag?
Eine Menge Leute wollten heute Infos zum Landesumzug haben. 550 von ihnen sind bei der Goldenen Mitte fündig geworden. Wow.
Da werde ich mir also doch die ORF-Aufzeichnung anschauen müssen.
Bis dahin: Bei Raphael Mayrhofer gibt es drei Zusammenschnitte zu sehen. (Leider ohne Brixner Musikblock.)
Zu später Stunde eine kurze Rückschau in minderer Qualität auf den heutigen mittlerweile gestrigen Landesumzug - man verzeihe mir das, der Tag war lang und hart
. Vorneweg: Es geht in diesem Beitrag zum Landesumzug nur um ein paar persönliche Eindrücke aus Innsbruck, die ich selbst gesammelt habe. (Noch) nicht werde ich eine Bewertung abgeben, da ich mir erstmal die ORF2-Aufnahme – oder zumindest Teile davon – reinziehen möchte.
Die Diskussionen rund um den Landesumzug waren ja teilweise recht hitzig gewesen, die Stimmung recht aufgeladen, doch am Sammelpunkt Tivoli neu gab es davon schlicht nichts zu bemerken. Eine wunderbar entspannte, stresslose Atmosphäre, dem Wetter angepasst. Schon schön, das Stadion zu zwei Dritteln gefüllt mit Musikanten und Schützen in verschiedenen Trachten, und neben Nord-, Süd- und Osttirolern waren auch nicht wenige Welschtiroler dort.
Der Umzug hat sich relativ stark verzögert, so hat zum Beispiel unser Brixner Musikblock 2 erst mit zweieinhalb (!) Stunden Verspätung seinen Zug in Richtung Innenstadt aufgenommen.
Der Umzug selbst schon sehr, sehr nett: Unmengen von Leuten am Straßenrand (erste Schätzungen haben rund 100.000 ergeben), die um halb drei – nach über drei Stunden – immer noch begeistert mitgeklatscht und fotografiert haben. Und auch auf der Ehrentribüne waren offenbar bestens gelaunte Politiker fleißig am Klatschen.
Zu Transparenten und umstrittenen Botschaften: Habe ich sehr wenig von mitbekommen. Ein paar der obligatorischen „Los von Rom“- Plakate, spärliche „Südtirol ist nicht Italien“ Botschaften. Das Auffälligste war noch das gut drei Meter lange Transparent „Freiheitliche fordern Selbstbestimmung für Südtirol“, hochgehalten von ein paar Knirpsen (korrigiert mich, ich kann mich getäuscht haben) nahe der Hofburg. Ansonsten das Übliche: x-fach beklebte Straßenlaternen mit „Ein Tirol“, „Los von Rom“ und dergleichen, und eine Los-von-Rom Fahne auf einer Autobahnbrücke kurz vor Innsbruck.
Bis auf die Zeitverschiebungen eine fassungslos gute Ablauforganisation. In einem einstündigen Marsch in hohem Tempo nicht ein einziges Mal anhalten zu müssen, spricht für sich. War aber bei den früheren Blöcken schon eher ein Problem. Auch im Stadion ging die Party aalglatt über die Bühne, wie auch nach dem Ende des Marsches, wie mir unser Schützenhauptmann berichtete.
Zu den Schützen. Man hatte ja wohl den Eindruck haben müssen, sie wollten das Heft des Handelns bei diesem Umzug an sich reißen. Ganz ehrlich: Ich konnte das heute nicht feststellen. Ich glaube nicht, dass die vereinzelten Botschaften stark genug waren, dass sie ein zentraler Punkt sein werden, auf den sich morgen die Medien stürzen werden. Der Großteil der Schützen hat sich wohl dem Zähmungsversuch Khols gefügt. Von den Schützen, mit denen ich heute gesprochen habe, hat auch kein einziger irgendwelche Los-von-Rom Gedanken vertreten. Fokus mehr on Volkstum (jaja, ich weiß) und Feier.
Eine persönliche Anmerkung noch zum Schluss. Ein bisschen furzlos kann man den Umzug vielleicht schon auch finden, vor allem, weil sich …* Male das Selbe wiederholte: ein Block eines Bezirks raus, samt Schützen, Kapellen und Fahnen, dann der nächste, dann noch einer. Am Ende …* Male im Prinzip das gleiche Schauspiel für die Leute am Straßenrand. Keine Ahnung, ob das nicht irgendwann mal fad wird. Ein bissl mehr Pep hätte es vielleicht schon sein können, aber das Modell „Schuhplattling und Dancing“ war nicht in Betrachtung gezogen worden. Irgendwie schade, eigentlich.
*bitte Zahl zwischen 20 und 50 einsetzen.
Der famose Brixner Masterplan inkludiert bekanntlich auch unseren schönen Ploseberg, mit St. Andrä und seinen Fraktionen St. Leonhard, Karnol, Moardorf, Mellaun und Klerant. Die neueste Bearbeitung vom 31. August 2009 liegt jetzt auch mir vor und wartet darauf, konkret umgesetzt zu werden.
Sogar ein schöner Begleittext ist mitgesendet worden, leider nur in lateinischer Sprache. Als ehemaliger Wisslyzer sollte ich das eigentlich verstehen und übersetzen können. Dem ist aber nicht wirklich so, aber vielleicht hat ein fleißiger Blogleser ja Zeit (und Lust), diese Zeilen zu übersetzen.
Gendicto ribustis num eum iminum et aliaspi catusanderi consecto odipsan daesent explam ipitam volore inctor aute perro doluptat es dolore, unt harupta sam re lacipsam faciumet et coloremqui nosti abor mi, sum et quia vernatus, et volum laborporemo que pra parchilit aborro volum ea voluptiis ut offic tem illacesto maximpo ribus, sequae.
Cuptia ea doluptatus volorro rereptatur auta pla veris possus quam re nonseque ernatem eicia iunt eos adis di utaquaepra dellatem et qui sim et quodias ut quatus exercilicit recepudam eaque aceatur samus ne pliqui omniasperum quam, cum, sinvel ium quiaernat ut molentur, sam que quisciis doluptaqui nim ut erum nonsequis net atiis resed eture, od que perum que dolorest qui tore sam numque volor maxim fugiaspelit volore quos dolestr uptatempedi nonsequuntem est haruptasped moluptia eost, cuptata quat aliataqu odissima sae.
Das wäre sehr nett, denn dann könnte die St. Andräer Jugend so richtig vorbereitet mit Phase x+1 loslegen: der Zukunftswerkstatt. Die ist für Ende Oktober geplant und soll in mehreren Gruppen auf einer großen Landkarte die eingebrachten Ideen umsetzen, wie man sich Dorf und Umgebung für die Zukunft vorstellt.
Nur mal so als Vorankündigung. Die genaue Terminierung wird noch bekannt gegeben.
